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Herstmail 2005

Herbststimmung.txt — Plain Text, 2Kb

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		Herbststimmung 2005		Welling, den 1.Oktober 2005

Hallo Ihr da draussen.
Zeit f�en Rundbrief. 
Mit den Jahren wird mir der Herbst, den ich fr�o d�und
schrecklich fand, angenehmer und hoffnungsvoller.
Meine liebe Frau machte mir fr�mmer Mut, wenn die grauen Nebel �die Welt und meine Seele zogen, "Schau doch mal die F�nd die tollen Farben".
Nun - steter Tropfen erweicht den Stein - oder so.
Der W�er hat ganze Arbeit geleistet.
Der Bundestag ist bunt gefleckt wie selten.
 Selbst ein manisch deppresiver
Tropf wie ich, ist dankbar f� bisschen Leben.
Ist es nicht ein erfreuliches Wahlergebnis? Es gibt keine Mehrheit f�-
liberale Betr�Es gibt keine Mehrheit f�e geheuchelte �ozial Agenda.
Es gibt aber eine echte Chance.
Wenn denn die "absoluten Gegner" von Gestern Ihre "konstruktiven" Gespr�e 
beendet haben werden, dann sollte auch der letzte im diesem unserem Lande 
feststellen : Es ist Zeit zum Aufstehen!
Was geht, Frau und Mann? Endlich eine Regierung gegen die jeder ohne Probleme
opponieren kann. Endlich ein Ziel f�en Kabarettisten das es lohnt.
Endlich kann man Gegenentw�usformulieren.
Goldene Zeiten f�rchisten, Christen, Revolution�, Tr�er, Unterdr�
Utopisten, �ospinner.
Schliesst die Reihen Leute - lasst diese Chance nicht vor�hen!
Vielleicht k�n wir auch noch die Marionettenspieler hinter den Akteuren
gleich mit beseitigen.
Eine bessere Welt ist m�ch.
Eine andere Wirtschaftsweise ist m�ch.
Ein anderes Zusammenleben ist m�ch.

�er 500 Jahre technischer Fortschritt.
Nahrung, Hausung, Kultur, Grundversorgung f�e m�ch und erschwinglich.
Produktivit�ohne gleichen.
Und dennoch keine Gerechtigkeit?
Wie geht das zusammen? 
Wieso sollen einige sich zu Tode schuften?
Andere ohne Perspektive dahinvegetieren?
Wenige andere nur den Rahm absch�n?
Wie w� es denn mit einer Wochenarbeitszeit von 25 Stunden f�e?
Nicht nur in der Kalahari funktioniert das doch auch!
"Aber die haben doch garnix". Stimmt - Sie haben keine Psychosen und 
Wohlstandskrankheiten, keine Kriege und keine Atombomben,
keine Probleme mit Sonderm�d Rohstoffpreisen.
Keine Arbeitslosen und keine Burn-out-syndrome.
Keine Superreichen und keine Gef�nisse.
Aber Sie haben Zeit f�ander und mit Einander.
Nicht das ich in die Kalahari auswandern wollte, 
aber es muss doch mit unserem Wissen und unserem Stand der Kultur m�ch
sein allen eine erf�Existenz zu sichern.
Und es ist sogar volkswirtschaftlich durchgerechnet;
 von echten Wirtschaftsprofs. 
Es gibt soviel n�hes zu tun.
Es gibt soviel neues zu erforschen.
Es gibt soviel zu bewahren und zu bauen.

Diese Welt so wie sie ist reicht noch f�e - lasst Sie nicht von den 
Machtgierigen und Dummen zerst�.
Ich rede nicht von Bescheidenheit, Freunde,
nein, ich rede von der Aufgabe jedes Menschen sich um diese Erde und seine 
Bewohner zu k�; mit Spass, Ausdauer, in Dankbarkeit, Demut und Liebe.

Kuddi 



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